Babykleidung für Neugeborene – was du wirklich brauchst (und was nicht)

Wie viel Babykleidung braucht ein Neugeborenes wirklich?
Du brauchst keine 20 Outfits.
Gerade vor der Geburt ist die Versuchung groß, den Schrank schon komplett zu füllen. Die winzigen Sachen sind schließlich auch einfach zu schön.
Ich würde trotzdem mit einer überschaubaren Auswahl starten. Babys wachsen in den ersten Monaten unglaublich schnell und manche Größen passen nur wenige Wochen. Außerdem merkt man oft erst nach der Geburt, welche Kleidungsstücke man im Alltag besonders gerne benutzt.
Für mich zählt deshalb nicht die Menge, sondern dass die Kleidung weich und bequem ist, gut sitzt und sich unkompliziert miteinander kombinieren lässt.
Eine kleine Grundausstattung reicht für den Anfang
Als Orientierung finde ich sinnvoll:
- 4–6 Strampler
- 3–5 bequeme Hosen
- einige Bodys
- 1–2 wärmere Teile – abhängig von der Jahreszeit
Das ist keine starre Einkaufsliste. Jedes Baby und jeder Familienalltag ist anders.
Mein Tipp: Lieber zunächst weniger kaufen und nach der Geburt ergänzen, was ihr tatsächlich gerne benutzt.
Welche Babykleidung finde ich in den ersten Wochen besonders praktisch?
Für die ersten Wochen finde ich vor allem Strampler, weiche Pumphosen und kleine Babysets praktisch.
Ein Strampler ist für mich eines der unkompliziertesten Kleidungsstücke für ein Neugeborenes. Ober- und Unterteil bleiben zusammen, nichts rutscht hoch und das Baby kann sich trotzdem frei bewegen. Bei meinen LORISA Stramplern sorgen Mitwachsbündchen außerdem dafür, dass sie ein Stück länger getragen werden können.
Auch weiche Pumphosen gehören für mich zur Grundausstattung. Ein höherer Bauchbund sitzt angenehm und durch die Mitwachsbündchen können meine Pumphosen mindestens zwei Größen mitwachsen.
Babysets finde ich besonders praktisch, wenn die einzelnen Teile aufeinander abgestimmt sind. Meine mitwachsenden Sets in Größe 50–62 können schon von sehr kleinen Neugeborenen getragen werden und begleiten das Baby durch die erste Zeit. Sie eignen sich deshalb auch besonders schön als erstes Outfit oder als Geschenk zur Geburt.
Wichtig ist mir bei allem: Babykleidung soll nicht nur hübsch aussehen. Sie muss sich für das Baby gut anfühlen.
Welche Stoffe eignen sich für Babykleidung?
Für die erste Zeit mag ich besonders weichen Jersey aus Baumwolle. Er ist elastisch, angenehm auf der Haut und macht die Bewegungen des Babys mit. Bei LORISA verwende ich für Jersey in der Regel 95 % Baumwolle und 5 % Elastan.
Musselin aus 100 % Baumwolle ist ebenfalls ein schöner Stoff für Babykleidung, besonders in der wärmeren Jahreszeit. Er ist leicht und bekommt durch seine typische Struktur seinen eigenen Charakter.
French Terry verwende ich gerne, wenn Kleidung etwas wärmer oder robuster sein darf. Deshalb kommt er bei mir besonders im Herbst, Winter und Frühjahr zum Einsatz.
Welcher Stoff der richtige ist, hängt also nicht nur vom Alter des Babys ab, sondern auch von Jahreszeit, Temperatur und Kleidungsstück.
Welche Größe sollte man vor der Geburt kaufen?
Größe 56 ist für die meisten Babys eine gute Wahl für die erste Ausstattung. Nur wenige Babys sind bei der Geburt bereits so groß, dass sie direkt Größe 62 tragen.
Noch unkomplizierter sind für die erste Zeit mitwachsende Kleidungsstücke. Meine Babysets in Größe 50–62 passen schon sehr kleinen Neugeborenen und wachsen über die erste Zeit mit. Damit bist du nicht darauf angewiesen, vor der Geburt genau zu wissen, ob dein Baby zunächst Größe 50 oder 56 braucht.
Für die Erstausstattung würde ich deshalb vor allem Größe 56 wählen und bei mitwachsender Babykleidung gezielt auf einen größeren Größenbereich wie 50–62 achten.
So kaufst du nicht unnötig viele kleine Größen, hast aber trotzdem passende Babykleidung für die ersten Wochen zu Hause.
Was wird bei der Erstausstattung oft zu viel gekauft?
Aus meiner Sicht sind es vor allem drei Dinge:
- zu viele Kleidungsstücke in sehr kleinen Größen
- viele Sachen „für später“
- Kleidungsstücke, die wunderschön aussehen, im Alltag aber kaum benutzt werden
Gerade beim ersten Baby weiß man vorher schlicht noch nicht, was man selbst am liebsten verwendet.
Deshalb würde ich nicht versuchen, schon vor der Geburt für jede Situation und jede kommende Größe ausgestattet zu sein.
Mein wichtigster Tipp: Erst das Baby kennenlernen, dann weiter einkaufen
Wenn ich einer werdenden Mama einen einzigen Tipp für die Babykleidung geben dürfte, wäre es dieser:
Du musst vor der Geburt noch nicht alles besitzen.
Nach der Geburt merkt man sehr schnell, was zum eigenen Baby und zum eigenen Alltag passt.
Vielleicht liebst du Strampler. Vielleicht greifst du ständig zur Pumphose. Vielleicht stellst du fest, dass dein Baby eine Größe viel länger trägt als erwartet.
Genau deshalb finde ich bewusst ausgewählte Babykleidung schöner als einen Schrank voller Teile, von denen manches am Ende kaum getragen wird.
Warum jedes LORISA Kleidungsstück wirklich ein Unikat ist
Ich schneide, nähe und prüfe jedes LORISA Kleidungsstück selbst in meinem Atelier in Stade.
Es gibt keine Serienproduktion und kein Kleidungsstück hundertfach.
Du bekommst genau das Unikat, das du auf den Fotos siehst.
Ist es verkauft, ist genau dieses Kleidungsstück nicht noch einmal verfügbar.
Kleidung für kleine Wunder – einzigartig, individuell & zauberhaft.
Babykleidung für die erste Zeit entdecken
Wenn du gerade die ersten Kleidungsstücke für dein Baby aussuchst, findest du bei LORISA handgemachte Einzelstücke für die erste gemeinsame Zeit.
Jedes Teil wird von mir zugeschnitten, genäht und geprüft. Und du bekommst genau das Kleidungsstück, das du auf den Produktfotos siehst.
